Der Fassberger Bürgerbus stellt sich vor

 

Was ist das, ein Bürgerbus?

Ein Bürgerbus  ist  zunächst einmal ein ganz normales öffentliches Verkehrsmittel, das nach dem deutschen Personenbeförderungsrecht und einem Linienfahrplan auf einer konzessionierten Linie fährt. 

Das Besondere aber ist:  „Bürger fahren für Bürger" , was heißt, der Bus wird von ehrenamtlich tätigen Fahrerinnen und Fahrern gesteuert   

Die Fahrerinnen und Fahrer wechseln sich nach einem festen Dienstplan ab. Sie fahren ungefähr 2-3 mal im Monat, je nach Lust und Laune.

Der Bürgerbus ist ein Kleinbus mit acht Fahrgastplätzen und wird da eingesetzt, wo regulärer Linienverkehr nicht wirtschaftlich ist. Daher kann er auch in nachfrageschwachen Räumen oder Zeiten Mobilität gewährleisten ohne hohe Kosten zu verursachen. Denn es entstehen beim Bürgerbusverein keine Personalkosten.

 

Wo kommt die Idee her?

Die Idee „Bürgerbus" ist wahrscheinlich in England entstanden, und über die Niederlande nach Deutschland gekommen. 1986 wurde in Heek/Legden  der erste Bürgerbus in NRW als Pilotprojekt ins Leben gerufen. 

Der Faßberger Bürgerbusverein wurde am 27. Februar 2013 gegründet.

 

Wie wird die Idee umgesetzt?

Das wichtigste Kapital eines Bürgerbusvereines sind natürlich die ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrer.  Der Verein stellt den Dienstplan auf und organisiert den gesamten Betrieb des Busses. Daneben muss nach deutschem Personenbeförderungsrecht ein Verkehrsunternehmen (bei uns die CeBus) die verkehrsrechtliche Verantwortung für den Bürgerbus übernehmen. Das Verkehrsunternehmen trägt die Konzession für die Linie und der Bürgerbus ist auch aus rechtlichen Gründen auf das Verkehrsunternehmen zugelassen.

Das Land Niedersachsen fördert jeden Bürgerbus durch einen Festbetrag zu den Anschaffungskosten. Hinzu kommt noch eine Organisationspauschale.

Das reicht natürlich bei weitem nicht aus, um den Bürgerbus zu finanzieren. Der Landkreis Celle beteiligt sich daher ebenfalls an den Kosten.